Satzung

Satzung für den Verein „Ein Teil vom Ganzen all inklusiv" e.V.
Verein für ein inklusives Miteinander in der Gesellschaft
Vereinsregisternr. VR  1695 Amtsgericht  Gütersloh

§1

Name und Sitz

(1) Der gemeinnützige Verein

​      führt den Namen

     „Ein Teil vom Ganzen all Inklusiv “.

(2) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V.“

(3) Der Sitz des Vereins ist Rheda-Wiedenbrück.

(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2

Ziele, Zweck und Aufgaben

(1) Der Verein Teil vom Ganzen all inklusiv verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Er tritt für die Rechte und das Wohlergehen der Menschen ein. Er begleitet Benachteiligte, Hinterbliebene, gesundheitlich eingeschränkte (körperlich und seelisch), behinderte Menschen in ihrem Bestreben gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen und tritt für die barrierefreie Gestaltung aller Lebensbereiche ein. Der Verein fördert durch Aktionen und Aufklärung ein inklusives Miteinander in der Gesellschaft. Dabei versteht er sich als Selbsthilfeorganisation und Solidargemeinschaft.

(2)  Der Verein möchte zur Erreichung der in Absatz 1 genannten Ziele die Interessen der genannten Personen vertreten, Bewusstsein in der Öffentlichkeit und Politik schaffen, beraten, begleiten sowie unterstützen. Dies soll durch Projekte, Veranstaltungen, gemeinsame Unternehmungen, sowie Beratung erreicht werden. Dazu entwickelt und fördert der Verein Konzepte und gibt Orientierungshilfen. Er trägt dazu bei, Hilfen für Menschen zu erhalten und auszubauen. Ein weiterer Bestandteil ist das Symbol (auch das Logo) sowie das gemeinsame Herzenssterne basteln, welche an Menschen verschenkt werden, die schwere Zeiten durchleben als Zeichen, dass sie nicht alleine sind und um ihnen in ihrer dunklen Zeit Licht zu spenden.

(3) Der Verein kann Mitglieder in sozial-, behindert rechtlichen und erzieherischen Angelegenheiten beraten und begleiten. Dazu wird er sich mit anderen Institutionen und Vereinen vernetzen um auch über die eigenen Kompetenzen hinaus an andere Stellen zu verweisen und Hilfestellung leisten.

(4) Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig; er arbeitet mit anderen Organisationen gleicher Zielsetzung zusammen. Dies kann auch in der Tierhilfe sein, als unterstützendes Partnerprojekt. So ist es auch möglich, dass durch gemeinsame Aktionen Mensch und Tier profitieren.

(5) Der Verein arbeitet auf internationaler Ebene durch Mitgliedschaften, um so weitere Brücken im Bereich der gesellschaftlichen Inklusion zu erreichen und über die Grenzen hinaus aufzuklären, Ideen zu sammeln und voneinander zu lernen. Darüber hinaus soll die Teilhabe behinderter Menschen in der Gesellschaft, Schule und Arbeitsleben gefördert werden indem Barrieren in den Köpfen abgebaut, Ideen entwickelt und auf Alltagssituationen aufmerksam gemacht werden wo Barrierefreiheit benötigt wird oder zu wenig vorhanden ist.

(6) Arbeitsgruppen bilden und durch Ideen auch in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern aus anderen Bundesländern und internationalen Ländern neue Konzepte entwickeln und der Politik vorstellen.

(7) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigen wirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3

Grundsatzprogramm

Grundlage für das Wirken und Handeln des Vereins Vorstand und ihrer Mitglieder.

(1) Respekt, Toleranz, Akzeptanz

(2) Alle Mitglieder haben die Pflicht, sich für die in dieser Satzung festgelegten Ziele des Vereins für ein Inklusives Miteinander einzusetzen und dazu beizutragen, dass ein Zusammenhalt in Deutschland und über die Grenzen hinaus gefördert wird. Bei respektlosem Verhalten oder welches, dass einem inklusiven Miteinander schadet, behält sich der Verein vor die Mitgliedschaft zu kündigen.

(3) Regelmäßige Treffen sollen zur Teilhabe an der Gesellschaft im geschützten Rahmen mit gegenseitiger Hilfe organisiert stattfinden, mit Gesunden, Kranken und allen die zusammen ein inklusives Miteinander leben.

(4) Zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben werden Selbsthilfegruppen gebildet. In Mitgliederversammlungen mit aktiven Mitgliedern, werden Arbeitsgruppen gebildet, sowie neue Ideen und Ziele besprochen und umgesetzt. Ebenso wird das Ehrenamt gefördert und Werte vermittelt. Der Verein ist für Menschen von jung bis alt gleichermaßen da, Generationen verbindend. Auch Ideen für eine bessere schulische Inklusion können gefördert werden.

(5) Vernetzung durch gegenseitige Unterstützung. Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Vereinen, Institutionen und ideenreichen Menschen, um gemeinsam etwas zu bewegen und erleben.

(7) Des Weiteren findet auch durch unsere Social Media Gruppe „Viele Hände schnelles Ende“ eine gegenseitige Unterstützung statt, z.B. bei der Gartenarbeit, Mitglieder die Hilfe im Alltag benötigen, oder Tiere die wegen einem Krankenhausaufenthalt nicht versorgt werden können.

(8) Gemeinsame Ausflüge und Reisen, gemeinsam Barrieren überwinden, Lösungsstrategien entwickeln um voneinander zu lernen.

(10) Eingenommene Gelder und Spenden werden nur für die unter §2 genannte Vereinstätigkeit, für gemeinnützige und mildtätige Zwecke, verwendet sowie die damit verbundenen Aufwendungen.

§4

Mitgliedschaft

Voraussetzungen und Beitrag

(1) Mitglied können volljährige natürliche Personen werden, die das Miteinander schätzen. Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftlichen Antrag an den Vorstand, der über die Mitgliedschaft entscheidet.

(2) Minderjährige können mit Einverständnis ihrer sorgeberechtigten Eltern Mitglieder werden.

(3) Die Mitglieder leisten einen Jahresbeitrag, dessen Höhe nicht unter dem von der Mitgliederversammlung festzulegenden Mindestbeitrag liegen darf.

(4) Für das Jahr des Vereinseintritts und der Beendigung der Mitgliedschaft ist der volle Jahresbeitrag zu bezahlen.

(5) Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen bestimmen, dass der Beitrag in anderer Form als durch Geldleistung erbracht wird, die Beitragsleistung stunden oder reduzieren.

Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende einzuhalten ist.

(3) Ein Mitglied kann durch den Vorstand, der hierüber Beschluss zu fassen hat, aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied

a) einen Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung von mindestens 4 Wochen nicht bezahlt hat;

b) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen schwerwiegend verstoßen hat;

c) in seiner Person einen sonst wichtigen Grund verwirklicht. Vor Beschlussfassung über die Ausschließung ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist schriftlich zu fassen und zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen die Ausschließung kann das auszuschließende Mitglied die nächste anstehende Mitgliederversammlung anrufen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen in diesem Fall die Mitgliedschaftsrechte des auszuschließenden Mitglieds.

§5

Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig

a) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichts des Vorstands;

b)  Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer;

c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer;

d) Festsetzung der Höhe der Jahresbeiträge, insbesondere des Mitgliedsbeitrages;

e) Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages sowie Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss durch den Vorstand;

f) Ernennung von Ehrenmitgliedern;

g) Beschlussfassung über grundlegende Entscheidungen der Zielsetzungen des Vereines.

(2) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden bei ihrer Verhinderung durch den zweiten Vorsitzenden. Die Einberufung muss mindestens 2 Wochen vor dem Tag der Versammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einberufung folgenden Tag.

(3) Längstens bis eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied beim Vorstand schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung um weitere Angelegenheiten, nicht jedoch Satzungsänderungen, beantragen. Die Tagesordnung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung durch den Versammlungsleiter entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist die Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.

(4) Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit durch Gesetz oder diese Satzung keine abweichenden Mehrheiten vorgeschrieben sind. Enthaltungen werden als nicht erschienene Stimme gewertet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters, bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Die Abstimmungsart bestimmt der Versammlungsleiter.

§6

Geschäftsjahr, Rechnungsprüfung

(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 (2) Die Kasse des Vereins wird jedes Jahr durch einen oder durch mehrere von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer prüfen, ob die Verwendung der Vereinsmittel den Haushaltsansätzen entsprach und die Buchführung des Vereins 

ordnungsgemäß erfolgte. Hierüber haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§7

Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus mindestens drei, von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitgliedern, dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden und den Schatzmeister je einzeln vertreten (Vorstand im Sinne des §26 BGB). Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister von ihrem Vertretungsrecht nur Gebrauch machen sollen, wenn der 1. Vorsitzende bzw. der erste und der zweite Vorsitzende verhindert sind.

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Scheidet in Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so können die verbleibenden Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen benennen.

(4) Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er   führt die laufenden Geschäfte des Vereins insbesondere also

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung

b) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

c) Unterrichtung der Mitglieder über die Vereinsangelegenheiten, insbesondere durch Erstellung eines Jahresberichtes.

(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail mit einer Frist von einer Woche einzuberufen sind. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren erklären. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das durch den Sitzungsleiter zu unterschreiben ist.

(6) Der Vorstand führt die Geschäfte unentgeltlich, erhält jedoch Erstattung und notwendiger nachgewiesener Auslagen und Fahrtkosten.

§8

Organe des Vereins 

 Die Organe des Vorstands sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§9

Satzungsänderung, Vermögensanfall bei Auflösung

(1) Eine geplante Änderung der Satzung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung der Mitgliederversammlung bekannt gemacht werden. Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2) Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt unter Übersendung der geänderten Satzung vorher zur Prüfung der Unbedenklichkeit anzuzeigen.

(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an eine einen anderen gemeinnützigen Verein, zwecks Verwendung für die Förderung der Wohlfahrtspflege, der Erziehung, Bildung und Inklusion.

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