Rund um den Verein


Hörst Du auf zu lachen - hörst Du auf zu leben 🙂

Mein Lieblingsmotto UND streich das MUSS so lebt es sich leichter. Man muss sich nur bewusst sein das man es darf.Wenn alles nicht mehr selbstverständlich ist was vorher Alltag war, dann beginnt man umzudenken. Dann setzen sich andere Aspekte in den Fokus.Wie die Perspektive:" Ich möchte weiter mein Leben zum Abenteuer machen, ich bin auf dieser Welt und Ein Teil vom Ganzen all Inklusiv."

 Mein Herzblut, mein Pulsschlag; ich will bewegen, Brücken bauen, um dadurch immer Freundschaften entstehen und wachsen lassen. WIR SIND ALLE EIN TEIL VOM GANZEN und meine Idee ist es näher zusammen zu rücken ich habe zwar ein Handikap will mich aber nicht begrenzen lassen die Welt ist nicht Barrierefrei aber zusammen können wir Barrieren überwinden, ich möchte ein WIR Gefühl entstehen lassen. Hier steht nicht das KRANK SEIN im Mittelpunkt, sondern das ZUSAMMEN sein und das ERLEBEN und Spaß haben. ZUSAMMEN ist so vieles möglich

Nun sind wir seit dem 24.06.2017 ein Verein

Meine Vision ist: einfach mit mehr AKZEPTANZ, RESPEKT UND TOLERANZ zu vermitteln, ÄNGSTE nehmen, auf gesunde Menschen zugehen oder andere die alleine sind oder mutlos geworden sind - in die Mitte zu holen.

ES WIRD INKLUSION GENANNT, ich finde es schade dass man ein Wort finden muss oder sich das Recht erkämpfen muss dabei zu sein gleich gestellt zu werden. WIR SIND DOCH ALLE BEWOHNER DIESES PLANETEN. Ich möchte einfach mehr möglich machen, INKLUSION FÜR ALLE besonders mit denjenigen die auch Behinderung leben durch ihre Barrieren im Kopf. Früher war ich ehrenamtlich, gesund zu dem Thema unterwegs. Nun steck ich noch mehr im Thema drin als je zuvor und alle meine Ideen, die Arbeit, die ganzen Gespräche, Veranstaltungen habe ich zusammengefasst und durch neue Perspektiven und Ideen zu einem zusammengefasst. Meine Projektideen werden nun Wirklichkeit, ich erfülle mir einen Traum, habe tolle Unterstützung und Freunde durch meine Facebookseite Ein Teil vom Ganzen gewonnen.

Erst waren es kleine Treffen, nun werden sie immer größer. So schlug ich vor uns zusammenzuschließen, weiter all Inklusiv Ein Teil vom Ganzen Treffen zu veranstalten, Projekte zu verwirklichen und Menschen zusammen zu bringen.

 Meinen Verein widme ich meinem Bruder Detlef, er hat sich am 24.06.2011 das Leben genommen und ich möchte diesem traurigen Datum einem guten Sinn geben. Ich möchte vielen Menschen eine Perspektive und eine positive Sichtweise ermöglichen.

 Neue, menschliche Brücken bauen, ein Netzwerk mit Vereinen und Institutionen schaffen was hilft Menschen aufzufangen denn das schönste Geschenk ist ein Miteinander und Freunde.

Willkommen bei Ein Teil vom Ganzen all Inklusiv

2014 begann meine Reise mit der Sicht auf neue Perspektiven.

Aufgrund fortschreitender genetischer Erkrankungen kam ich in die Lage als Frau mit Handicap weiterzumachen. Wir haben 3 Kinder und ich hatte gerade mein Fernstudium mit eins beendet. Dies sollte der Anfang einer Selbstständigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe werden.

. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch Stärken hat und die schwierigsten Jugendlichen waren mir mit die Liebsten. Ich habe ehrenamtlich einige großartige junge Menschen begleiten dürfen mit denen ich heute noch in Kontakt bin.

Nach einem Jahr in einem ziemlichen Tief wo ich zum Ballast der Familie wurde, musste ich lernen das alle gerne für mich da sind, HILFE annehmen ist das größte Problem für mich. Viele Kämpfe mit Ämtern, eine Menge Geld später,- auch unser zu Hause mussten wir wechseln- raffte ich mich langsam auf und lernte mit der neuen Situation zu leben. Innerhalb von zwei Jahren kam ich in den Rolli.

Ich habe eine Erkrankung die es so nicht gibt, eine Mischung aus vielem, das zentrale Nervensystem spielt verrückt, das Schlimmste sind sie Spastiken und die Muskeln, HSP (spinale Paralyse, infantile Cerebralparese), inkompletter Querschnitt, eine unbekannte Muskelerkrankung eine Autoimmungeschichte und meine Blase ist tot. Es schreitet weiter fort bisher und ist nicht heilbar, aber wer weiß schon was mit mir passiert….

Meine Freumilie....

Wir haben eine junge Dame in die Familie aufgenommen und mittlerweile wohnen wir zu 6, eine riesen Patchworkfamilie zu der auch 2 große Kinder gehören. Ich habe 3 Kinder mit in die Ehe gebracht und mein Mann Carsten 2 Kinder. Viel Leben ist in unserem Haus und unser Leben ist einfach verrückt, trotz allem schön und ich liebe immer noch das Abenteuer, aber natürlich musste auch ich erstmal damit zu leben lernen und mit dieser Aufgabe und Herausforderung wachsen. Aufgeben ist absolut keine Option. Irgendwann sagte mein Sturschädel soooo Kati JETZT erst Recht, heißt ja nicht umsonst ROCK´n´Roll 🙂 Also häng ich mich rein, denn im Rolli geht einiges, man muss nur mutig werden und sich trauen. Ich habe die allerbesten Freunde und Familienmitglieder der Welt, ohne sie wäre ich längst nicht so weit, ich hatte nie eine Reha und kann mit Stolz sagen ich hatte die besten und treusten Therapeuten der Welt <3. Eine riesen Hilfe war mein Hund Digger, den wir am Anfang der Krankheit als Welpen zu uns holten, er hat mich adoptiert ;o)durch ihn lernte ich wieder die Natur schätzen und bin egal wie es mir geht, jeden Tag mit meinem E-ROLLI Porschi mit ihm raus zur Kopffreitour. Wenn ich schon den ganzen Tag sitzen muss dann vernünftig, nun habe ich seit einem Jahr einen festen Platz in meinem Leo de Cabrio und auf geht´s die Welt will weiter entdeckt werden.

Mein virtuelles Leben

Mein Facebook Blog ist quasi mein virtuelles Tagebuch in dem ich mir vieles von der Seele schreibe und vielen Menschen die Möglichkeit gebe, sich einen Einblick in mein Leben zu verschaffen, ein Leben wo von „Selbstverständlich“ sich von heute auf morgen auf „jehuuu ich darf und kann das noch erleben“ ändert. Ich ermögliche so eine andere Sichtweise Euer Leben zu betrachten. So kann Euch vieles bewusster werden, laufen, selber einkaufen, selbstbestimmt leben, alles ist ziemlich geil eigentlich, Autofahren super Luxus, selbst Treppen überwinden ist schon richtig cool, mit Kindern spontan was erleben, schaukelt, rutscht seid verrückt und habt Spaß geht raus aus der Funktionalität.

Ihr habt nur dieses Leben und es kommt keine Minute zurück.

Was war kommt nicht wieder, was die Zukunft bringt weiß keiner aber das JETZT ist da und will erlebt werden. Das durfte ich mit der Krankheit lernen, ich bin echt dankbar für diese Perspektiven auf das Leben. Ich lebe viel bewusster und lache so viel ich kann. Als ich traurig wurde und mich bemitleidete fing ich an innerlich zu sterben. Ich lebe und denke anders als früher. Meine Frage an Dich:“ was würdest Du tun, wenn Du wüsstest das Dein Leben schnell vorbei sein kann? Was regt Dich dann noch auf? Und wozu hättest Du Lust? Was stand auf Deiner to Do Liste mit deinen letzten Erlebnissen? Wem würdest Du gerne noch was sagen?“

Was war kommt nicht wieder, was die Zukunft bringt weiß keiner aber das JETZT ist da und will erlebt werden. Das durfte ich mit der Krankheit lernen, ich bin echt dankbar für diese Perspektiven auf das Leben. Ich lebe viel bewusster und lache so viel ich kann. Als ich traurig wurde und mich bemitleidete fing ich an innerlich zu sterben. Ich lebe und denke anders als früher. Meine Frage an Dich:“ was würdest Du tun, wenn Du wüsstest das Dein Leben schnell vorbei sein kann? Was regt Dich dann noch auf? Und wozu hättest Du Lust? Was stand auf Deiner to Do Liste mit deinen letzten Erlebnissen? Wem würdest Du gerne noch was sagen?“ 

Genau das solltest Du tun. Und nur darauf solltest Du den Fokus legen.

Ich bin krank mir ist es bewusst, dass was passieren kann oder ich bald weniger machen kann. ABER DU kannst auch jeden Tag einen Schlaganfall, Herzinfarkt etc. bekommen. ODER einen Unfall haben (und trotzdem gehst Du jeden Tag raus, obwohl es tödliche Unfälle und Krankheiten gibt lebst Du ganz normal Deinen Alltag?) So und nun sind wir doch wieder in der gleichen Position. Ich weiß nicht was mit mir passiert …aber ich lebe bewusst und genieße jeden Tag. Mir ist egal wenn andere über mich hinterm Rücken reden oder denken könnten, wenn ich was verrücktes mache…ich trau mich wenigsten und lebe und versuch so viel mitzunehmen wie möglich…

LEBE LIEBE LACHE und das so intensiv wie möglich. Der Weg ist das Ziel...Mein Kopf, meine Showbühne ich bestimme das Programm, meine Gäste und wer mit auf der Bühne steht und PUNKT. Ich bin ein Spasti der mitten drin statt nur dabei ist und mir ist es völlig egal wer mich kacke findet oder mich so abstoßend findet, weil ich behindert bin. Oder die es pervers finden, dass mein Mann und ich immer noch ein Liebespaar sind oder so, alles schon erlebt…doch diese Menschen sind eine arme Randgruppe und genau diese Rolle ist perfekt. Sie sind auch ein Teil vom Ganzen aber eben nicht wichtig für den Zusammenhalt der Menschheit. Inklusion beginnt in den Köpfen und ich finde es schlimm genug, dass es ein Wort und Gesetze geben muss das wir dazugehören "dürfen" und das Recht auf Teilhabe durchgesetzt werden muss, denn wir sind alle auf diesem Planeten willkommen, bei meinem Teil, vergesst aber nie

WIR SIND ALLE EIN TEIL VOM GANZEN

So nun hab einen schönen Tag und Danke fürs Lesen. Wenn Du auch so denkst würde ich mich freuen wenn Du uns unterstützt oder ein Mitglied wirst

Liebe Grüße Kati

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑